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Monatsübung Juni  

Montag, 3. Juni 2019, 19:30 - 22:00

     

Am Montag, den 3. Juni fand die nächste Monatsübung der FF Wagnitz statt. Ausrichter BM Andreas Hopfer lud die Kameraden zu einer Atemschutzübung ein, bei der auch andere Kameraden benötigt wurden. Anfangs wurden die Fahrzeuge in Bewegung gesetzt, damit Andi seine Übung im Feuerwehrhaus vorbereiten konnte. Während der Bewegungsfahrt rüstete sich bereits der Atemschutztrupp im Heck des LF-A für den Einsatz aus. Neben der Einsatzuniform trägt der Atemschutzträger auch noch eine Flammschutzhaube, ein Atemschutzgerät (Luftreserve) am Rücken, eine Atemmaske die den  Atemweg vor giftiger Umgebungsluft schützt, sowie Handschuhe für den Brandeinsatz. Zusatzgeräte wie Handlampe und Wärmebildkamera runden die Ausrüstung noch ab. In Summe tragen Atemschutzträger ca. ein Zusatzgewicht von 20-25 kg mit sich. 

 

 

Am Einsatzort Feuerwehrhaus wurden wir von Übungsleiter Hopfer in die Szenerie unterwiesen- der Keller war verraucht und eine Person im Keller wurde vermisst. Der Atemschutztrupp bereitete die Schlauchleitung vor und nach einem Funkcheck und dem Abmelden beim Gruppenkommandanten ging es auch schon los in den Keller. Der Atemschutztrupp begann links herum den Keller abzusuchen, wo wir nach ca. 7 Minuten fündig wurden. Die Sangefüllte Übungspuppe wurde von zwei Kameraden durch Crashrettung (schnellstmögliches Verbringen in eine atembare Umgebung) nach draußen gebracht, während der Strahlrohrführer die Mannschaft mit dem Strahlrohr deckte. 

 

Nach Übergabe der Person am Sanitätsplatz rückten wir zum zweiten Einsatz vor- es galt, den fiktiven Kellerbrand zu löschen, was auch nach kurzer Zeit gelang. An diesem Punkt schritt Übungsleiter Andi ein und veränderte das Übungsszenario: Ein Schwerlastregal kippte um und klemmte das Bein eines Atemschutzgeräteträgers unter sich ein und dieser konnte nicht mehr weg. Im Brandraum eingeschlossen aber soweit unverletzt übten wir das Notfallszenario im eigenen Trupp- denn es drohte dem eingeklemmten Atemschutzträger das Ausgehen der Atemluft....

 

Nach kurzer Lagebesprechung des Trupps entschieden wir uns, einen Mann zu entsenden um ein Ersatzgerät zu holen, so konnte die Luftversorgung des eingeklemmten Atemschutzgeräteträgers vorerst sichergestellt werden. Weiters wurde die technische Rettung mittels Hebekissen und hydraulischem Rettungsgerät für so einen Fall besprochen.

Auch das kontrollierte Umstecken der Atemluftleitung auf das Ersatzgerät- definitv ein "panic moment"- wurde von allen Beteiligten mehrfach geübt. Nach fiktiver Befreiung des Eingeklemmten traten wir den geordneten Rückzug mit dem verletzten Atemschutzträger an. Nach Übergabe am San-Platz wurde er aus seiner Einsatzuniform befreit und die Kameraden nahmen ihm die Maske ab, sodass er dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. 

 

 

Alles in Allem eine wirklich spannende Übung, auch um sich einen Schlachtplan für ein Notfallszenario zurechtzulegen. Vielen Dank an unseren Atemschutzwart und Übungsleiter BM Andreas Hopfer! 

 

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