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Monatsübung Mai  

Mittwoch, 27. Mai 2020, 19:00 - 21:00

     

Monatsübung Mai - oder doch "aufgsperrt is'!"?

 

Am Mittwoch, den 27. Mai fand auf Einladung des Kommandos der FF Wagnitz die erste Monatsübung nach dem Covid-19-Lockdown statt. Zuerst war geplant, die Übung nur auf 10 Personen zu limitieren, jedoch wurden zwischen Ausschreibung und tatsächlichem Stattfinden der Übung die Beschränkungen so weit gelockert, dass die Teilnehmerzahl nicht mehr limitert werden musst.

 

Am Übungstag ließ HBI Wolfgang Hödl die Mannschaft im Freibereich antreten- natürlich wurde entsprechend der geltenden Richtlinine der Abstand zwischen den Kameraden eingehalten. Für den Fall der Fälle, dass das nicht möglich war, wurden alle Kameraden auf Initative des Kommandos- auch für den Einsatzfall- mit einem Mund-Nasen-Schutz sowie einer FFP3 Schutzmaske ausgestattet, welche im Bedarfsfall anzulegen war.

 

Entsprechend dem für die Pandemie per Dienstanweisung verordneten Besetzungsplan wurden die Fahrzeuge der FF Wagnitz besetzt und der Übungsbefehl kundgemacht. Im Bereich Glerton-Brücke bzw. Radweg wurde von aufmerksamen Spaziergängern ein Flur-/Böschungs-/Waldbrand gemeldet.

Nach Erkundung der Einsatzstelle erteilte Übungs-Einsatzleiter LM Steger den Gruppenkommandanten das geplante Vorgehen mit. Ziel der Übung war es, wasserführende Armaturen sowie die Tragkraftspritze (TS) zur Anwendung zu bringen.

 

Nachdem der Angriffsbefehl erteilt war, wurden die Fahrzeuge in Stellung gebracht und mit dem Aufbau der Zubring- und Löschleitungen begonnen. Hierzu wurde von einer Gruppe ein stationärer Behelfswerfer aufgebaut, um das in Brand befindliche Feld zu löschen, desweiteren wurde während Errichtung der Saugleitung und dem Ansaugen mittels TS die Zubringleitung in Richtung der Pumpe sowie zwei weitere Löschleitungen bei einem Verteiler in Stellung gebracht. Nach erfolgreichem Ansaugen und Verbindung der Zubringleitungen konnte "Wasser Marsch!" gegeben werden und die einzelnen Löschtrupps nahmen ihre Stellungen ein und die Löschleitungen nahmen ihre Tätigkeit auf.

Ebenfalls wurde mittels Hydroschild, einem stationären Löschgerät, dass eine Wasserwand zum Schutz von Nebengebäuden erzeugt, gearbeitet. 

 

Nach Schluss der Übung wurden die theoretischen Inhalte die praktisch umgesetzt wurden noch einmal erörtert und gefestigt, danach wurde gemeinsam abgebaut und ins Feuerwehrhaus eingerückt, wo mit Pflege und Instandsetzung vom Material begonnen wurde, um nach der Übung die Einsatzbereitschaft sofort wieder herstellen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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